„Goji-Beeren aus Tibet“ Superfood oder Worst Case?

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Gojibeeren, die kleinen roten Wunderfrüchte die man auch als Glücksbeere, Wolfsbeere oder Bocksdornfrucht kennt, ist beheimatet in China, Mongolei und Tibet. Die tibetanische Beere aus dem Himalaya-Gebirge zeichnet sich durch eine besonders süsse und saftige Qualität aus und besitzt ein höheres Vitalstoffprofil als die Früchte aus anderen Regionen. Erstmals erwähnt wurde sie vor ca vor 4600 Jahren und wurde seitdem auch in der Chinesischen Medizin verwendet. Wegen ihrer leuchtet roten Farbe wird sie gerne auch als „Roter Diamant“ bezeichnet.

Goji-Beeren sind wie Kartoffeln oder Tomaten ebenso Nachtschattengewächse, jedoch ist der Gojibusch eine winterharte Pflanze und kann auch in europäischen Gefilde angebaut werden. Sie sind reich an Vitamin A und  Vitamin C, aber auch an Vitamin E das normalerweise selten in Früchten enthalten ist. Zudem ist die Gojibeere ein guter Eisenlieferant.

Nachgesagt wird dieser Frucht auch das sie das Immunsystem verbessern durch Inhaltsstoffe wie Polysaccharide. Diese sind Kohlehydrate die in unserem Körper die T-Lymphozyten aktivieren, die sich auf den Kampf gegen Krebszellen und Viren konzentrieren. Des weiteren soll sie chronischen Entzündungen eindämmen, die Darmflora verbessern und unserem Körper bei der Entgiftung helfen.

Auch für Kraftsportler ist die Gojibeere ein guter Leistungsgarant, den die Polysaccharide erhöhen die Leistungsfähigkeit der Muskeln und erhöhen die Ausdauer beim Pumpen.

Doch ist diese Beere wirklich nur Superfood oder gibt es auch eine Kehrseite der Medaille? Es gibt auch Kritiker die meinen das es sich dabei um Verwandte der Tollkirsche und Tabak handelt und somit zu den Bewusstseinserweiternden Pflanzen gehört. In einigen Fällen wurde auch festgestellt das bei Einahme von blutverdünnenden Medikamenten und zeitgleichem Verzehr von Gojibeeren der INR-Wert( International Normalized Ratio)  merklich gestiegen ist.

Ich denke, wie bei allem gilt Genuss in Maßen und nicht in Massen und jeder sollte selbst für sich entscheiden was ihm gut tut und was nicht. Zumindest haben Menschen seit Jahrtausenden darauf vertraut und sich an dem leckeren Geschmack dieser Früchte erfreut.

Exotischer Frühstücks-Bioyoghurt mit Gojibeeren

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