„Duett von Rind und Schwein“

Duett von Rind und Schwein kommt immer gut an falls du mal Freunde zum Essen eingeladen hast. Ich gebe zu, es ist etwas arbeitsintensiv wenn du beides machst, aber dafür der WoW-Effekt umso größer. Das Schweinefilet gibt es gefüllt mit einer Speck-Brot-Füllung und dazu eine Rinderlende Strindberg. Letzteres gibt’s es noch ab und zu auf einer Speisekarte zu finden, in den 80´igern gab es einen richtigen Hype um dieses Gericht. Die Herkunft ist nicht eindeutig belegbar, soll aber wohl in Frankfurt entstanden  und erstmals 1959 so von dem schweizerischen-schwedischen Koch „Werner Vögeli“ zubereitet worden sein.

Für 4 Portionen Strindberg brauchst du:img_2001

  • 2 Scheiben von der Rinderlende ( gut 2,5 cm dick)
  • 3 El mittelscharfen Senf
  • 1 große weiße Zwiebel in feine Würfel geschnitten
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Mehl

Die Rinderlende würzt du zuerst mit etwas Meersalz und Pfeffer aus der Mühle und bestreichst sie danach auf einer Seite mit mittelscharfen Senf.img_1994

Anschließend gibst du die Zwiebelwürfel gut 1cm dick darauf und bestreust das Ganze mit Mehl. Ganz leicht darauf drücken damit es zusammenhält und auf der Zwiebelseite in der heißen Pfanne mit etwas öl goldbraun anbraten. Wichtig dabei ist, dass du das Steak nicht zu früh wendest, damit dir die Zwiebelkruste nicht abfällt. Braucht etwa 4-5 Minuten bis du es wenden kannst. Auf der Unterseite noch 2-3  Min anbraten und dann anrichten.img_2001

Für 4 Portionen gefülltes Schweinefilet brauchst du:img_1992

  • 1 Schweinefilet
  • 5 Scheiben Toastbrot
  • 50 ml kalte Milch
  • 2 Eier
  • 100 Gramm gebratene Speckwürfel
  • 80 Gramm gebratene Zwiebelwürfel
  • je nach Geschmack etwas gehackte Petersilie
  • 40 Gramm feine Karottenwürfel
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Als erstes schneidest du das Toastbrot in gleichmässige Würfel und brätst sie dann mit etwas Butter an wie Croûtons. Die Eier trennen, das Eigelb gibst du dann zusammen mit der kalten Milch, Karottenwürfel, Speck/Zwiebel und Petersilie zu dem Brot. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.img_1986

Mit einem scharfen langen Messer das Filet zuerst halbieren und dann schneidest du eine „Tasche“ in das Schweinefilet. Dabei solltest du darauf achten nicht das Fleisch zu durchstechen.img_1987

Anschließend die Füllung, am besten mit Hilfe eines Spritzbeutels, in das Filet geben und mit einem Spieß verschließen. Das Fleisch mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, ringsherum kurz in der Pfanne anbraten und danach im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad gut 25-30 Minuten braten.

Mein Serviervorschlag mit gebratenen Vitelotte-Kartoffeln, Spinat und etwas Bratensauceimg_1996

img_2005

 

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Linsenfutter sagt:

    Wieso muß ich mir so etwas leckeres immer anschauen, wenn ich gerade großen Hunger habe.

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    1. Das tut mir jetzt sehr leid……freu mich aber das es anscheinend doch deinen Appetit weckt😄😄😄

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  2. Hartmut Falk sagt:

    Ja, ja, es weckt auch meinen Apetitt. Leider isst bei uns kein Schwein Schwein. So muss ich andere Fleischsorten verkochen. Aber Deine Rollen sind wirklich gut und bestimmt lecker. LG Hartmut

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    1. Freut mich sehr😄 Die sind sogar megalecker😉 Und bleiben auch schön saftig. Manchmal ist Schweinefleisch schon was feines, aber zu oft muss es ja nicht sein lieber Hartmut😉 Was gibt’s denn bei euch alles außer den Köstlichkeiten auf deinem Blog?

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      1. Hartmut Falk sagt:

        Also, alle Rezepte auf meinem Blog koche und backe ich für uns selbst. Die Familie muss dann warten bis ich alles fotografiert habe. Dann darf erst gegessen werden. Machmal dauert es ihnen zulange. Dafür habe ich dann schon mal etwas Kleines als Vorspeise auf dem Tisch. LG Hartmut

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      2. Kenn ich irgendwoher…😉😉

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  3. Wow, was für tolle Bilder!! Ich würde am liebsten sofort zugreifen 🙂 GLG, Heike

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    1. Ganz liebenDank😄 kannst du jetzt ganz leicht selber zu Hause machen😄😄😄

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  4. Ewald Sindt sagt:

    An Strindberg kann ich mich noch entsinnen. Danke für das Rezept, werde ich demnächst mal für meine Herzdame und mich machen. Dann allerdings Solo. 😀
    lieben Gruß
    Ewald Sindt

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