„Wakame“- Superfood für Sportler, Veganer und Genießer

Was ist eigentlich Wakame?  Das ist eine Braunalge, die  seit Jahrhunderten an den Küsten Koreas, Japans und China vorkommt und dort von Februar bis Ende Juni geerntet wird.   Bei uns gilt Wakame als noch sehr exotisch und gibt’s meistens nur in Sushi oder Sterne-Restaurants. In Japan ist das anders, dort  haben die Algen etwa so viel Bedeutung wie bei uns das täglich Brot und steht nach Nori gleich auf Platz 2 der Algen-Liste. Gerne wird sie auch in einer Misosuppe mit Tofu serviert.

Der Vorteil der Braunalge liegt auf der Hand, die in Salzwasser beheimatete Pflanze, wird bis zu 1 Meter lang und kann fast ganz verarbeitet und verzehrt werden. Sie hat einen sehr angenehmen salzigen Geschmack, eine knackige Konsistenz und ist somit perfekt für Salate und kalte Gerichte. In Asien isst man nicht nur die fleischigen Blätter, sondern auch  die besonders nährstoffreichen und äußerst schmackhaften Wurzeln, genannt Makabu.

In Deutschland kann man Wakame ausschließlich in getrocknetem Zustand erwerben, wird dann in Wasser eingeweicht bis sich die fächerartigen Blätter vollsaugen und fast wieder wie frisch aussehen, und anschließend weiterverarbeitet. In Ganz Europa hat Wakame ebenfalls zunehmend Freunde, wobei die Franzosen mal wieder Vorreiter sind und bereits die leckere Alge in eigens entwickelten Kulturen züchten.

Wie gesund ist Wakame?

Wie alle Algen liefert auch Wakame bemerkenswert viele Proteine, ist somit auch eine bereichernde Zutat auf dem Speiseplan von Leistungssportlern. Zudem ist sie reich an Vitamin A, C, E, und B6. Der Gehalt an Vitamin B12 liegt bei Wakame sogar über dem von Fleisch. Ausserdem steckt in der Alge noch sehr viel Calcium, Phosphor und Magnesium und gehört damit speziell für Veganer zu den wichtigsten Lebensmittel um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass Wakame auch einen extrem hohen Gehalt an Jod hat und kann für Kinder, aber auch ältere Menschen, bei vermehrten Verzehr schnell mehr schaden als nützen. Deswegen eher Genuß in Maßen als in Massen.

Alles in Allem ist Wakame mit seinem Geschmack nach Meer und seinen reichlichen Inhaltsstoffen ein absolutes, noch unterschätztes Superfood, aber auch eine willkommene Abwechslung auf unserem Tisch.IMG_0280

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